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 Heath Ledger "Ritter aus Leidenschaft" Interviews

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Heathbaby

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BeitragThema: Heath Ledger "Ritter aus Leidenschaft" Interviews   Do Jan 28, 2010 1:18 am

Heath Ledger Interview for A Knight's Tale


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Iniesta Fàbregas Torres - Los 3 Magnificos
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Lisa
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BeitragThema: Skip Interview - Ritter aus Leidenschaft   Sa Feb 06, 2010 6:41 pm

Skip Interview - Ritter aus Leidenschaft

Skip: Brian Helgeland (Autor & Regisseur von Ritter aus Leidenschaft)
sagt, ihm wurde klar, dass du der Richtige für die Hauptrolle in seinem
Ritterfilm bist, als du ihm etwas auf deinem Didgeridoo vorgespielt hast. Wie war das wirklich?

Heath: Ich musste von L.A. nach Sydney fliegen und habe Brian am Flughafen in Los Angeles getroffen. Im Encounter, diesem kleinen funky Space-Restaurant. Dort haben wir über den Film geredet. Brian sah den Koffer neben mir und fragte, was das darin sei. Ich sagte, das ist mein Didgeridoo, das ich immer dabei habe. Nun wollte er wissen, ob ich ihm nicht darauf etwas vorspielen könnte. Das tat ich und er war daraufhin so begeistert von mir, dass ich die Rolle des Junkers William Thatcher bekam... (lacht)

Skip: Seit wann spielst du das Didgeridoo?

Heath: So ungefähr vor 6 oder 7 Jahren habe ich damit angefangen.

Skip: Wie bist du dazu gekommen?
Heath: Mich hat immer die Kultur der Aborigines, der australischen
Ureinwohner, fasziniert. Ich habe mich mit ihrer Kunst beschäftigt und ihre Tänze gelernt. Und irgendwann hat mir dann auch ein Freund gezeigt, wie man ihr traditionelles Instrument, das Didgeridoo spielt. Am Anfang ist es ziemlich schwer. Aber wenn man einmal kapiert hat, wie man einen Ton rauskriegt, dann ist es super.

Skip: Man braucht viel Puste dafür, oder?

Heath: Allerdings. Die Leute glauben oft, dass man dabei aus Mund und
Nase gleichzeitig blasen muss, was natürlich ein Ding der Unmöglichkeit ist. Nein, man muss einfach eine menge Luft in den Backen halten und dann volle Puste reinpusten. Wenn gerade ein Staubsaugerrohr in der Nähe wäre, könnte ich dir zeigen, wie es geht... (lacht)

Skip: Was wärst du lieber, ein Aborigine oder ein Ritter?

Heath: (lacht) Ein Aborigine, glaub ich...

Skip: Warum?

Heath: Weil ich als Aborigine in Australien besser surfen könnte...

Skip: Ist Surfen dein Lieblingssport?

Heath: Absolut, ja. Aber es hat Spaß gemacht, für einige Zeit Ritter zu sein.

Skip: Und wer hat dir die Kunst des Turnierkampfes beigebracht?

Heath: Die Ritter vom Casino-Hotel Excalibur, die wurden aus Las Vegas
eingeflogen. Es ist total bizarr, aber sie sind die einzigen, die das heutzutage noch können. In Vegas kannst du beim Dinner zuschauen, wie sich diese Show-Ritter gegenseitig aus den Sätteln hieven.

Skip: Dieser Knappe William, den du spielst, tritt mit gefälschten
Dokumenten an, weil er als Sohn eines armen Dachdeckers gar nicht an den nur den Adligen vorbehaltenen Turnieren teilnehmen dürfte. Gefällt dir dieser rebellische Aspekt an deiner Rolle?

Heath: Klar doch. Von den Autoritäten das Recht auf Gleichbehandlung
einfordern, die Aristokratie mit Füßen treten, darum geht es eigentlich bei der Punk-Bewegung und ich habe das als Teenager auch durchgemacht. Leave me alone! Ihr seid nichts Besseres als ich! Wobei es William meiner Meinung nach gar nicht primär darum geht, auch einen Adelstitel zu bekommen. Er ist von Natur aus ein Edelmann, der das Pech hatte, nicht von einem Adelsgeschlecht abzustammen, und kämpft nun um die ihm zustehende Stellung in der Gesellschaft. Die Message des Films ist, dass alle Menschen gleich sind und Adel ein Wert an sich ist, den
jeder durch edles Verhalten erreichen kann, und nicht etwas, das vom König oder sonst jemandem verliehen wird. Damit liegt dem Film eine tiefe Wahrheit zu Grunde.

Skip: Ritter aus Leidenschaft spielt zwar im Mittelalter, aber bei den
Turnieren erklingen Stadion-Rockhymnen von Queen wie „We Will Rock You“ und beim Festbankett tanzt ihr zu David Bowies´ „Golden Years“. Werden strenge Historiker dafür Verständnis haben?

Heath: Wahrscheinlich nicht. Aber Ritter aus Leidenschaft ist ja keine
BBC-Dokumentation, sondern Kino im besten Sinne des Wortes, ein Märchen mit viel Humor und Liebe, Action und Rock & Roll, das den Zuschauer an einen Ort transportiert, den es nicht gibt. Als ich „Der Patriot“ drehte, ging es mir schon auf die Nerven, das alles historisch so korrekt sein musste. Im Vergleich dazu fand ich Ritter aus Leidenschaft befreiend. Außerdem bin ich sicher, dass die Menschen im Mittelalter bei ihren Turnieren, die ja nichts anderes waren als Mega-Shows, Rock-Musik gespielt hätten, wenn es die schon gegeben hätte. Die Leute damals waren ja keine Denkmähler, sie haben so gelebt, wie wir heute.

Skip: Welche Musik hörst du am liebsten?

Heath: Jede Menge. Aber am liebsten Led Zeppelin, The Cure und Janis
Joplin.

Skip: Ihr habt in Prag gedreht?

Heath: Ja, sechs Monate. Dabei wurden wir Schauspieler die besten
Freunde. Wir haben gemeinsam die Pubs unsicher gemacht.

Skip: Und das berühmte tschechische Bier verkostet?

Heath: Budweiser? Hm, und ein Pint kostet nur 25 Cents - erstaunlich.

Skip: Du hast die Gossip-Schreiber ganz schön auf Trab gehalten, als du
mit Heather Graham durch Prag gezogen bist.

Heath: Damit habe ich leben gelernt. Es ist mir völlig egal, was
irgendjemand schreibt. Ich glaube kein Wort davon, weder die guten, noch die schlechten Sachen. Mein Job hat wie jeder andere nicht nur positive Seiten. Das ist das Lebensprinzip, wo Yin ist, dort ist auch Yang.

Skip: Hast du ein Erinnerungsstück vom Set mitgenommen?

Heath: Nein, das Einzige, was ich gern mitgenommen hätte, wäre mein
Pferd „Barney“ gewesen. Es war wunderbar.

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Zuletzt von Lisa am Sa Feb 06, 2010 6:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Lisa
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BeitragThema: Bravo Interview - Ritter aus Leidenschaft   Sa Feb 06, 2010 6:49 pm

Bravo Interview - Ritter aus Leidenschaft

Bravo: Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?

Heath: Meine vier Jahre ältere Schwester Kate spielte in einem
Laientheater. Ich war damals zwölf und so fasziniert, dass ich auch Schauspieler werden wollte. Ein Jahr später übernahm ich die ersten kleinen Rollen in Serien. Mit 16 habe ich meinem Elternhaus in Perth den Rücken gekehrt und bin nach Sydney abgehauen, um dort meine Schauspielkarriere anzukurbeln! Meine erste TV-Hauptrolle landete ich mit 18 in der Abenteuerserie „Roar“ (Conor, der Kelte).

Bravo: Was haben deine Eltern dazu gesagt?

Heath: Sie ließen mir immer meine Freiheit, und ich konnte meinen Traum
ungehindert verfolgen. Aber sie meinten, ich brauche mich nicht zu wundern, wenn ich auf die Schnauze fliege.

Bravo: Wie hast du den Sprung in die USA geschafft?

Heath: Ein Freund rief mich an und meinte, ich solle unbedingt nach
Amerika kommen. Nach der Ausstrahlung von „Roar“ würden dort alle Leute von mir reden. Gesagt, getan - und schon kurze Zeit später hatte ich das Angebot für die Filmkomödie „Zehn Dinge, die ich an dir hasse“ auf dem Tisch liegen!

Bravo: Wer sind deine Vorbilder?

Heath: Mein größtes Vorbild ist Mel Gibson. Ich hatte ja auch schon die
Ehre, an seiner Seite drehen zu dürfen. Für „Der Patriot“ standen wir gemeinsam vor der Kamera. Ich habe sehr viel von ihm gelernt.

Bravo: Siehst du deine Familie noch oft?

Heath: Sooft es geht. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich zehn
war. Beide wohnen immer noch in Perth, wo ich geboren wurde, und haben neue Partner. Meine Mom Sally lebt mit meiner Halbschwester Ashleigh (13) und meinem Stiefvater Roger Bell zusammen. Mein Dad Kim ist Ingenieur und hat mit seiner Freundin Emma Brown eine Tochter - meine andere Halbschwester Olivia (5). Meine Eltern sind meine besten Freunde und ich kann mit ihnen über alles reden.

Bravo: Was gefällt dir an deinem Film „Ritter aus Leidenschaft“
besonders gut?

Heath: Es ist ein Märchen, in das sich das Publikum richtig
hineinversetzen kann. Wir haben beim Dreh nichts ernst genommen. Weder uns noch die Story oder den historischen Hintergrund. Wir wollten einfach bloß Spaß haben, und ich finde, das merkt man auch!

Bravo: Hast du alle Kampfszenen selbst gedreht?

Heath: Einige schon, aber für die harten Turnierstunts hatten wir zum
Glück Profis. Ich hab mal ausprobiert, mit einer Lanze auf einem Pferd zu sitzen, das ging aber ziemlich in die Hose! Doch es gibt keine einzige computeranimierte Sequenz!

Bravo: War es hart, mit der Rüstung zu arbeiten?

Heath: Ja, es war vor allem sehr heiß unter der schweren Rüstung. Immer
juckt es einem irgendwo, und man kann sich nicht kratzen. Das ging sogar so weit, dass ich mich wie ein Schwein am Baum gerieben hab - zur Belustigung meiner Kollegen am Set!

Bravo: Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dir und deiner Rolle als
William?

Heath: Wir haben fast den gleichen Charakter. William ist der
mittelalterliche Heath! Er ist ein Rebell und lässt sich von sozialen Schranken nicht aufhalten. Er liebt Herausforderungen und lebt nur für den Augenblick!

Bravo: Bist du auch so stur wie William, wenn es um Frauen geht?

Heath: Ja, wenn man drei Schwestern hat, dann lernt man Einiges. Man
muss wissen, was man will, und warten können, bis sich die passende Gelegenheit ergibt.
Bravo: Hast du auch eine romantische Ader?

Heath: Am schönsten finde ich es, gemeinsam bei Kerzenlicht zu träumen,
gute Musik zu hören und Händchen halten.

Bravo: Du hast dich im Juni 2001 von Heather Graham getrennt. Gibt es eine neue Frau in deinem Leben?

Heath: Momentan nicht! Ich lasse das alles auf mich zukommen. Ich
genieße mein Leben und versuche einfach nur, so viel Spaß wie möglich zu haben!

Bravo: Ist Heath eigentlich dein richtiger Name?

Heath: Richtig heiße ich Heathcliff Andrew. Meine Schwester Kate und ich wurden nach den Hauptfiguren Heathcliff und Catherine aus dem Roman „Sturmhöhe“ von Emiily Brontë benannt.

Bravo: Welche Pläne hast du für die Zukunft?

Heath: Meine nächsten zwei Filme sind schon fertig. Für „Four Feathers“
war ich sechs Monate in Marokko. Gleich danach ging's für „Monster´s Ball" in die USA zurück.

Bravo: Hast du ein Lebensmotto?

Heath: Ein Freund riet mir: „Arbeite, als ob du das Geld nicht nötig
hättest, liebe ohne Angst, verletzt zu werden, und tanze, als ob dir niemand zuschaut!“ Daran halte ich mich!

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